Web.de-Toolbar mit MailCheck-Funktion – Suchanbieter für Adressleiste zurücksetzen und Toolbar restlos entfernen

Für meine Eltern habe ich vor ein paar Tagen einmalig die “web.de-Toolbar mit Mailcheck-Funktion” in Firefox installiert, um die Größe der Inbox auf 500MB zu erhöhen. Praktischerweise lässt sich die Toolbar danach sofort wieder entfernen, die größere Inbox bleibt aber erhalten – zumindest dachte ich, dass ich die Toolbar komplett entfernen könnte. Die Entfernung gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht, da auch nach der Entfernung des Add-Ons Spuren in Firefox erhalten bleiben (ein ziemlich unseriöses Verhalten, wie ich finde) – zum einen wird die web.de-Suche standardmäßig für die Suchbar aktiviert, dies lässt sich jedoch mit einem Klick veändern.

Gravierender ist die Veränderung der Suchfunktion via Adressbar. Gibt man hier einen Suchbegriff ein, landet man ebenfalls automatisch bei der web.de-Suche. Dies lässt sich leider nicht per Interface korrigieren. Glücklicherweise habe ich auf Camp Firefox eine Anleitung zur Widerherstellung der Google-Suche gewünscht:

1. about:config in die Adressleiste eintippen
2. nach keyword:URL suchen
3. http://go.web.de/tb2/mff_keyurl_search/?su= durch http://www.google.de/search?q= ersetzen
4. Profit!
5. (Auf Wunsch und sehr sinnvoll: Alle weiteren Einträge bei about:config, die mit extensions.unitedinternet beginnen, zurücksetzen, um alle weiteren Spuren der Toolbar zu entfernen.)

Viel Erfolg!

bisher 2 Kommentare 04. Januar 2012

MSI PR200 / MS-1221 / Belinea o.book4 – How to make standby-mode work in Windows 7

Some users have complained that the standby, or more precisely, the activity detection of the MSI PR200 (also sold as MS-1221, Belinea .obook4 or Daru2) does not work in Windows 7, preventing the notebook to switch into standby-mode (and turning on the screensaver, etc.) by its own. Manually entering standby just works fine. Being a PR200-user myself  and not having this problem in Windows Vista, I was quite upset with that error in Windows 7. There are two possible workarounds though.

Workaround 1: Disable the Intel Graphics-Driver and enable the Standard-VGA driver

Easiest solution, if the Intel graphics driver is disabled via device manager and the Windows 7-builtin Standard-VGA driver selected instead, the activity detection works flawlessly. Disadvantage: No graphics acceleration anymore. Not really a beautiful solution, but it works.

Workaround 2: Deactivate the screen in the Device Manager

This solution sounds even more weird, but it works flawlessly (for me): Instead of disabling the Intel driver support, disable the screen in the device manager. This doesn’t actually turn the screen off, but the Standby mode functions again. Disadvantage: The brightness control of the screen does not work anymore, neither via software nor via the Fn-buttons. But for this, a solution exists as well: I’ve installed devcon.exe, a little command-line tool by Microsoft which allows me to enable or disable devices via batch-files. I created a shortcut to enable and disable my screen on my desktop on-the-fly, so I can let my screen driver be turned off most of the time and just enable it in case I want to change my level of brightness – which stays on the adjusted level, even when the screen is disabled again. The process works flawlessly and lets me change the level of brightness within seconds

To enable the screen driver I have created a batch with the following script (I am not sure if the device-ID at the end is universal or needs to be adopted for other configurations):

@echo off
pathtodevcon\devcon.exe enable MONITOR\SEC4241

To disable the screen driver again (and make automatic standby work):

@echo off
pathtodevcon\devcon.exe disable MONITOR\SEC4241

This solution is not perfect, but at least is works for me. Apart from that, the notebook just works fine with Windows 7 64bit (no problems with the webcam or cardreader or whatsoever). Good luck and have fun with your old notebook!

bisher 1 Kommentar 10. Mai 2011

Zeit für Veränderung

Nach fünf Jahren ziehe ich mich endgültig von dieser Seite zurück und schlage meine Zelte zukünftig auf der Domain www.alexanderfranke.de auf. Nach fünf Jahren bemerke ich, dass ich aus dem hiesigen Blog herausgewachsen bin, mich mit älteren Artikeln und Photografien nicht mehr identifizieren kann. Allen Interessenten und Kommentatoren danke ich für ihr Interesse. Gleichzeitig verabschiede ich mich aber nicht völlig von meinem virtuellen Dasein, auf der Domain www.alexanderfranke.de möchte ich mich unter dem Titel “Un homme qui dort” zukünftig vertieft der Photografie widmen. Das ist insofern eine hübsche Wendung, als ich dort (vermutlich) im Jahre 2001, meine erste Homepage veröffentlichte und meine ersten Gehversuche in einer für mich damals völlig fremden Welt unternahm. Es würde mich freuen, euch dort begrüßen zu dürfen.

jetzt kommentieren? 28. September 2010

Exclusive album preview of the new Arcade Fire Album “The Suburbs” on Amazon.de

The unexpected happened: Amazon.de released 30 seconds listening samples of the new Arcade Fire Album “The Suburbs” on their website! Listen to samples of the new Arcade Fire album here! Have fun!

Edit: Apparently the snippets were removed for the moment. I have no idea if and when they’re coming back.

Edit: The snippets can again be heard here.

Edit (23.7.2010): Album seems to be leaked.

bisher 1 Kommentar 20. Juli 2010

Kostenlose Auslandsabhebungen mit DKB-Cash

Heute möchte ich einmal einen kleinen Kommentar zu dem DKB-Cash-Konto der DKB-Bank abgeben, dass mich seit zwei Jahren auf all meinen (Auslands-)Reisen begleitet und so zu einem unverzichtbaren, da absolut praktischen, Begleiter geworden ist.


dkb.de

Wer im Ausland Geld abheben möchte, macht dabei häufig die unangenehme Erfahrung, dass die heimatliche Bank pro Abhebung 5€ oder mehr abbucht. Das ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil es einen dazu verleitet, größere Summen als eigentlich notwendig abzuheben, um eine weitere Abhebung unnötig zu machen und somit die pauschalen Gebühren einzusparen. Damit fühlt man sich aber wiederum nicht zwangsläufig wohl, da man mit 200€ und mehr in der Tasche nicht unbedingt bestohlen werden möchte.

Eine Möglichkeit, diese Abhebegebühren zu umgehen, bietet die DKB-Bank mit ihrem DKB-Cash-Konto. Es handelt sich dabei um ein kostenloses Girokonto (mit EC-Karte) und eine kostenlose VISA-Kreditkarte. Während hier bei dem Girokonto und damit der EC-Karte ebenfalls Abhebegebühren an Geldautomaten auftreten (sogar innerhalb Deutschlands, da kein engmaschiges eigenes Automatennetz vorhanden ist, ACHTUNG, da werden 10€ fällig!), sind die Abhebungen mit der Kreditkarte an allen Geldautomaten sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands immer gratis. Da man die Kreditkarte auch mit Geld beladen kann (von dem miteröffneten DKB-Konto oder direkt von einem dritten Konto per Überweisung), lässt sie sich grundsätzlich wie ein Konto benutzen, den Dispo in Anspruch zu nehmen oder dafür noch Zinsen zu zahlen (die aktuell mit 7,9% p.a. aber recht niedrig liegen) ist also nicht notwendig – und mir persönlich auch noch nie passiert. Im Gegenteil: Aktuell bietet die DKB-Bank 1,65% p.a. Zinsen auf das Geld, welches man auf die Kreditkarte überweist. Höhere Zinsen bekommt man momentan (Juli 2010) nur bei sehr wenigen Banken. Aber auch hier gilt: Die EC-Karte hat nicht erwähnenswerte Zinsen (0,5% p.a.) und ist daher nicht unbedingt als Deposit für größere Barbeträge ratsam – im Gegensatz zur hochverzinsten Kreditkarte. All das hat dazu geführt, dass die EC-Karte bei mir in einem Schubfach verschwunden ist, während die VISA-Kreditkarte sich immer in meinem Portemonnaie befindet. Gleichzeitig spricht natürlich nichts dagegen, das DKB-Konto als Girokonto für alltägliche Online-Überweisungen wie Miete, Strom usw. zu benutzen, da dafür natürlich keine Gebühren fällig werden.

Zur Eröffnung der Kreditkarten-/EC-Kombination scheint kein Einkommen notwendig zu sein, zumindest ich als Student (bzw. als damals zwischen Schule und Studium befindlicher Mensch) konnte vor 2 Jahren problemlos ohne regelmäßiges Einkommen ein Kreditkartenkonto mit einer erlaubten Überziehung von 500€ eröffnen. Seitdem benutze ich die Karte regelmäßig in Deutschland (wenn ich einmal an Nicht-Sparkassen-Automaten (mein Hauptkonto liegt bei der Sparkasse) Geld abheben möchte, kann ich das mit der Kreditkarte der DKB-Bank natürlich auch gratis tun) und 7 anderen europäischen Ländern benutzt, ohne dass die Karte auch nur einmal den Dienst verweigert hätte. Besonders praktisch war die Tatsache, dass VISA für Abhebungen außerhalb des Eurolandes (in meinem Fall Schweden und Großbritannien) einen tagesaktuellen Umrechnungskurs anwendet, so dass man sich den Gang zur Wechselstube und die dortige Abzocke durch eine Abhebung an einem normalen Geldautomaten sparen kann, da man per VISA-Karte einen wesentlich besseren Umrechnungskurs bekommt.
Auch für Online-Bestellungen/-Reservierungen hat sich die DKB-Visa-Karte sich als sehr nützlich erwiesen, da es immer noch Anbieter zu geben scheint, die für Flug-, Hostel- und Hotelreservierungen oder auch normale Bestellungen eine Kreditkarte erfordern.


dkb.de


Sobald ich ab August für ein Jahr in Paris studiere, wird die Karte bei mir in einen Langzeittest gehen: Dort werde ich regelmäßig kleine Beträge à 10-20€ abheben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Kreditkarte auch in diesem Fall gute Dienste leisten wird. Bisher bin ich jedenfalls absolut zufrieden mit dem Angebot des DKB-Cash-Kontos der DKB-Bank (die übrigens zur BayernLB gehört und kein kleines, windiges Unternehmen ist). Zusammen mit einem Girokonto der örtlichen Sparkasse habe ich die perfekte Kombination für alle meine Bankgeschäfte gefunden – und im Ausland immer genügend, aber nie zu viel, Bargeld bei mir.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2010

Bundestagswahlprogramme als Tag-Wolken

Eine interessante Art und Weise, die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2009 zu visualisieren und empirisch auszuwerten, stellen die Clouds, Tag-Wolken da, die die 150 häufigsten Begriffe nach Größe sortiert und somit die Schwerpunktsetzung oder zumindest die Begriffswahl der Parteien visualisieren kann. Das Ganze habe ich bei http://www.wordle.net/ erstellt, die Programme habe ich von den Webseiten der jeweiligen Parteien. Grafisch habe ich das Ganze anhand der typischen Parteifarben visualisiert.

Die Besonderheiten der einzelnen Parteien:
- CDU/CSU: Der Begriff “Deutschland” (bzw. die “Deutschen”) steht im Mittelpunkt, hier wird an Gefühle appelliert, es geht um “unsere” Angelegenheiten, das einzige Programm, wo Sicherheit eine gewichtige Rolle spielt. Ansonsten: Bürger, Förderung, stärken
- FDP: Die FDP nennt sich selbst am häufigsten, will “mehr”, man wird aber auch mehr “müssen”, auch hier ist “Deutschland” wichtig. Außerdem: Wettbewerb, Unternehmen, Bürger
- Bündnis90/Grünen: Hier geht es um Menschen, Neues, mehr, man braucht, man muss. Interessant: Häufig das Wort “deshalb”, hier will man wohl besonders rationale Wähler durch die Argumentation ansprechen. Kein Deutschland.
- Linke: Für die Linke sind die Menschen ebenfalls zentral, interessanterweise sind die Frauen, also die Gleichstellung wichtig (wichtiger als bei den Grünen!). Das Soziale spielt eine Rolle, damit verbunden die Unternehmen. Und auch hier taucht das Wort Deutschland auf
- Piratenpartei: Die größten Varianzen zu den anderen Parteien findet man hier. Denn es geht vor allem um Bürger (klassischer liberaler Begriff, fällt gerne, wenn es um Grundrechte geht), Bildung, Daten, Gesellschaft und Privatsphäre
- SPD: Bei der SPD handelt es sich um Begriffe wie Arbeit, soziales, Gesellschaft, Bildung und Menschen. Interessant: Auch hier ist das Wort Deutschland relativ zentral

Anhand dieser Analyse lassen sich interessante Tendenzen ableiten. Sicher ließen sich aus diesen Grafiken auch ganz grundsätzliche Aussagen über das Selbstverständnis der Parteien ziehen (Materialistisch vs. Postmaterialistisch, Kosmopolitisch vs. National, Arbeit vs. Kapital, Sicherheit vs. Freiheit). Von einer Überbewertung sollte jedoch trotzdem abgesehen werden. Mehr als Tendenzen können solche Grafiken nicht visualisieren.

bisher 7 Kommentare 20. Juli 2009

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Jung, gutaussehend, talentiert, smart, sportlich, intelligent und lustig.

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