Es gibt Dinge, die verstehe ich nicht. Auch nicht beim zweiten oder dritten Hinschauen. Und diese Werbung auf einem Kleintransporter eines Abfluß-Notdienstes gehört definitiv dazu: “Jederzeit Termine frei ausser übermorgen”. Und wenn ich übermorgen Hilfe brauche? Wird mir dann am Telefon erzählt, ich solle morgen nochmal anrufen, falls ich übermorgen (dann morgen) Hilfe brauche?
Vielleicht brauchen die Unternehmer ja mal eine “Dichtprüfung” oder “Kanalreinigung”. Ganz egal, lustig finde ich es in jedem Fall.
Alex
28.Juni 2006
… ist das offizielle Motto dieser Fußball-WM. Wie man sich in Nürnberg die Sache mit den Freunden vorstellt, sieht man hier:

Wenn die WM jetzt kein Marketingerfolg wird, kann niemand mehr helfen…
26.Juni 2006
Im Internet entdeckt man immer wieder alte Schätze. Bei YouTube habe ich nun einmal einen meiner Lieblingsausschnitte der Sendung mit der Maus gefunden. Einfach genial, schaut euch selbst den Ausschnitt von YouTube an:
Wie ich dieses Lied liebe…
In diesem Sinne,
Alex
16.Juni 2006
Im Vorfeld wurde so viel diskutiert und gestritten. Und dann wurde Popetown ausgestrahlt.
Ich habe mir die erste Folge angeschaut und war schockiert. Allerdings weder über die angebliche Blasphemie noch über die hemmungslosen Witze. Die Serie ist einfach langweilig. Billig gemacht, schlechte Witze, wenige, echte, Lacher. Billiger, schnellproduzierter Mainstream-Comedy-Schwachsinn.
Es stellt sich einfach die Frage, ob diese Sendung die Aufregung Wert war. Meiner Meinung nach: NEIN!!!!
Hätten die Vertreter der Kirche sich die Sendung erst einmal angeschaut, hätten selbst sie bemerken müssen, dass die Sendung einfach nur Trash ist. Gar nicht der Rede wert. So etwas braucht man nicht ernst zu nehmen. Die Kirche jedoch hat es ernstgenommen, und sich so blamiert.
Die Sendung wäre in der “Versenkung” unserer kurzlebigen RTL2-Trash-Welt untergegangen. Nur die Kirche selbst hat es geschafft, dieser lächerlichen Möchtegern-Comedy einen festen Sendeplatz einzuräumen.
MTV konnte sich als “Kämpfer für die Meinungsfreiheit” darstellen, die Kirche hat sich ein weiteres Mal durch ihr biederes, konservatives Auftreten blamiert. War das nötig?
Alex
07.Juni 2006
Alexander Franke
Auf der einen Seite ist der Name an sich schon in Ordnung, Kurt oder Günther Franke wäre schlimmer, aber andererseits… die halbe Welt heißt wie ich!
Wer bei google nach “Alexander Franke” sucht, erhält 802 Ergebnisse (MIT ANFÜHRUNGSZEICHEN, ohne sind es über 1,5Mio!). Keine Ahnung, wo ich da zu finden bin, unter den ersten 100 jedenfalls nicht. Wer mich im Internet finden will, der muss mich entweder kennen oder außergewöhnliches Glück haben, bei den Suchmaschinen wird er mich jedenfalls nicht finden.
Für den Nachnamen kann meine Familie nix, aber der Vorname?! Das alles habe ich meiner Mutter zuzuschreiben, die mich so nennen wollte. In der Ex-DDR war Alexander kein geläufiger Name. Doch in der Bundesrepublik war und ist er es. Inzwischen hab ich mich mit meinem Schicksal als Namen-Normalo abgefunden. Ich dreh mich zwar mindestens zweimal die Woche um, weil irgendjemand nach einem Alexander ruft, doch inzwischen habe ich mich zumindest daran gewöhnt, nicht gemeint zu sein.
Eine kleine Anekdote noch: Ich habe einen Cousin, der eine Woche vor mir geboren wurde und der, richtig, Alexander heißt. Aufgrund der etwas “zurückgebliebenen” technischen Möglichkeiten der DDR wurde dies meiner Mutter nicht “rechtzeitig” mitgeteilt. Beim nächsten Telefonat allerdings, ich war bereits auf der Welt, muss sich der Dialog etwa so angehört haben:
“Hier wurde vor kurzem ein Alexander auf die Welt gebracht!”
“Äh, hier auch?!”
Hat ja schon gut angefangen…
Euer,
genau,
Alexander Franke
P.S.: Vielleicht landet dieser Beitrag mal unter den Top100 in Google? Einen Versuch ist es Wert!
06.Juni 2006
Gestern ist die Version 6.06 (Codename “Dapper Drake”) von Ubuntu (mit Gnome), Kubuntu (mit KDE), Edubuntu (mit Lernprogrammen) und Xubuntu (mit Xfce) erschienen.
Radikale technische Neuerungen sind zwar nicht dabei, trotzdem scheint sich ein Update zu lohnen. Die Live-CD kann jetzt auch als Installations-CD benutzt werden (mit grafischen Installer!), es sind also keine 2 CDs mehr notwendig. Natürlich wurden auch der Kernel und viele Softwarepakete upgedated. Neu ist auch der Long-Term-Support (LTS), der mindestens 3 Jahre Support für Ubuntu 6.06 auf dem Desktop zusichert.
Bei mir wirkt die Version 6.06 etwas schneller und komfortabler als die Version 5.10, bei der Installation gab es keine Probleme. …und da bei mir YAST & YOU in openSUSE 10.1 nicht funktioniert haben, bleibe ich nun erstmal bei Ubuntu.
Die Version 6.06 ist auf ubuntu.com zum Download erhältlich.
Alex
P.S.: Pressemeldungen zur neuen Ubuntu Version finden sich unter anderem bei heise.de und golem.de!
02.Juni 2006