Monatsarchiv für Februar, 2007

Sex sells Klapptrittleitern

Sex sells. Immer und überall. Am Bushäuschen, in Zeitschriften, im Fernsehen. Für Kleidung, Parfum und neuerdings auch Margarine und Autos.

Doch das selbst zweistufige Klappleitern mit erotischen Fotos verkauft werden, war/ist mir neu. Aber offensichtlich lernt man nie aus.
Das Foto, welches auf der Verpackung der Leiter befestigt war, steht in keinerlei Beziehung mit dem beworbenen Produkt. Ich habe nicht den geringsten Schimmer, was das Liebespaar im Bett mit dieser Leiter anfangen könnte, und offen gesagt, ich habe auch keine besondere Lust, mir das vorzustellen. Aber wer’s mag… Ist es das, was uns die sexuelle Freizügigkeit gebracht hat? Klappleitern mit ins Bett nehmen zu können?!
Oder sagt der Mann gerade “Mit unserer neuen formschönen Klappleiter kannst auch du endlich auf dem Schrank entstauben.” und ein Foto der Reaktion der Frau wäre kontraproduktiv und verkaufsschädigend gewesen?

Klapptrittleiter

Ich weiss es nicht. Ich hab auch nicht den blassen Schimmer in welchem Gemütszustand sich eine Marketing- oder Verkaufsabteilung befinden muss, um einen solchen, von außen gut sichtbaren Verpackungshinweis zu designen (Drogen?). Jedenfalls bekommt der Begriff “Hinweis zur Unfallverhütung” in diesem Kontext eine bisher ungeahnte Bedeutung.
Kommentare mit Erklärungsversuchen für dieses Plakat erwünscht.

Alex

bisher 6 Kommentare 24.Februar 2007

Kontextuelle Anzeigen haben auch Nachteile

Wie das folgende Beispiel von Spiegel-Online beweist:

Australien

Netter Sarkasmus. Die Fluglinie hätte mal besser für Reisen nach Island, Schweden oder Norwegen geworben… Würde mich mal interessieren, ob viele Benutzer diesen Werbebanner angeklickt haben.

Alex

bisher 4 Kommentare 22.Februar 2007

Windows Vista nimmt aber auch alles wörtlich…

Wie golem.de heute berichtet, besitzt Windows Vista eine schwerwiegende Lücke: Ein in ein Mikrofon/Headset gesprochener Befehl sorgt bei aktivierter Spracherkennung dafür, dass eben dieser Befehl von Vista ausgeführt wird. Dieser Effekt ist prinzipiell erwünscht. Allerdings wird dazu keine Passwortabfrage oder ähnliches angewendet, eine Überprüfung der Stimme findet auch nicht statt.
Hinzu kommt, dass es auch reichen kann eine Audiodatei abzuspielen, welche per Rückkopplung vom Mikrofon “aufgefangen” wird.
Man denke nur an die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung:
“deletedirectory.wav”
“formatdriveC.mp3″

Was empfielt Microsoft in Bezug auf diese Sicherheitslücke? Sprachsteuerung abschalten oder Mikrofon aus dem PC entfernen. Das ist in etwa so sinnvoll wie bei einer Sicherheitslücke die per Internet ausführbar ist, zu empfehlen, die Internetverbindung zu kappen.

Alex

bisher 5 Kommentare 01.Februar 2007



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