Monatsarchiv für August, 2007

Buzz, Fonic und Faust

Folgende Mail habe ich, wie viele Andere in der Blogosphäre vor einigen Tagen erhalten:

Hallo Alexander Franke,

mein Name ist XYZ von den Buzz-People. Wir von Buzz-People wollen zusammen mit dem neuen Mobilfunkanbieter „FONIC“ eine Testaktion starten. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

So würde die Aktion ablaufen:
Wir schicken Ihnen ein persönliches Buzz-Kit (kostenlose SIM-Karte mit einem Gesprächsguthaben von 10 € und weitere 10 € im Oktober) zu. Damit können Sie alle Funktionalitäten von „FONIC“ kostenlos, unverbindlich und als einer der Ersten ausprobieren.

Uns interessiert dabei Ihre Meinung! Was hat Ihnen gefallen? Was können wir besser machen? Was hat Ihnen nicht gefallen? Was würden Sie sich noch wünschen? Schreiben Sie in Ihrem Blog über Ihre Eindrücke und Erfahrungen – einfach Ihre ehrliche Meinung.
In dem was, wann oder ob Sie etwas schreiben sind Sie natürlich vollkommen frei.

Des Weiteren stellen wir Ihnen Ende August einen exklusiven Zugang zum Produkt-Blog zur Verfügung, den Sie dazu nutzen können, sich mit anderen Usern auszutauschen.

Wenn Sie Lust haben, als einer der Ersten dabei zu sein, dann schicken Sie mir bitte bis spätestens 27. August um 10:00 Uhr eine kurze Mail an XYZ@buzz-people.de mit Ihrem Feedback.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!
Liebe Grüße

XYZ
Project Manager, Buzz-People
Kattrepel 2
20095 Hamburg

Wie viele andere Blogger frage ich mich jetzt, ob ich an der Aktion teilnehmen sollte, oder ob dies meine Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit beeinträchtigen würde. Aber ich denke, allein durch die Veröffentlichung dieser Mail wird klar, dass ich mich nicht, wie einst Faust, "kaufen" lasse und blind mit dem Teufel einlasse (was laut Mail ja auch nicht gewünscht ist; trotzdem vermute ich, dass man bei einem kostenlosen Produkt vielleicht eher dazu neigt, aus "Dankbarkeit" etwas lasch zu bewerten und schreiben). Ob ich mich an der Aktion beteilige oder nicht, werde ich euch natürlich rechtzeitig mitteilen. Kommentare erwünscht! Momentan spiele ich mit dem Gedanken, die SIM-Karte meiner Mutter zu überlassen und sie dann nach ihrem Eindruck zu befragen.

bisher 1 Kommentar 25.August 2007

Thunderbird-Extension Lightning parallel unter Windows und Linux nutzen

Um Outlook wirklich ebenbürtig zu sein, fehlt Thunderbird eine Kalenderfunktion. Die Mozilla Foundation entwickelt für diesen Zweck jedoch das Programm Sunbird, welches außerdem als Extension in Thunderbird integriert werden kann und dann den Namen Lightning trägt.

Thunderbird bietet gegenüber Outlook unter anderem den Vorteil, dass es parallel, d.h. mit einem gemeinsamen Profil, unter Windows und Linux benutzt werden kann, falls der Profil-Ordner auf einem von beiden Systemen schreibbaren Laufwerk liegt (z.B. mit FAT32-Formatierung). Startet man Linux und ruft Emails ab, so sind die gleichen Emails nach einem Neustart auch unter Windows sichtbar. Das erspart einem viel Arbeit und Ärger.

Doch leider lässt sich Lightning von Hause aus nicht problemlos in diese funktionierende Umgebung integrieren. Installiert man die für Windows gedachte Lightning-Extension namens lightning-0.5.win32.xpi, so funktioniert sie nur unter WIndows und nicht unter Linux. Installiert man die für Linux gedachte Lightning-Extension lightning-0.5.linux-i686.xpi, so verweigert sie ihren Dienst unter Windows. Abhilfe schafft die Anleitung auf http://wiki.mozilla.org/User:Ssitter/UnifiedLightning, welche sich zwar an Benutzer von Lightning 0.31 richtet, trotzdem hat die Anleitung bei mir auch mit den Lightning 0.5 Builds funktioniert.

Um die Konfigurationsarbeit zu minimieren, stelle ich euch hier die von mir bereits gepatchte Version von Lightning 0.5 zur Verfügung. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Sollte dieser hier angebotene Download irgendwie mit der Software-Lizenz der Extension kollidieren, wird der Download bei Hinweis sofort entfernt.

Download: lightning-0.5.linux-i686+win32.xpi

Viel Spaß und Erfolg!

bisher 4 Kommentare 09.August 2007

Wurm stopft WordPress-Lücken die er benutzt

Die aktuelle WordPress-Version 2.2.1 birgt anscheinend 7 Schwachstellen, darunter Möglichkeiten zum Cross Site Scripting und SQL-Injektionen.
Nun nutzt ein "Hacker" bzw. Blogbetreiber namens mybeni genau eine dieser Lücken, um sie zu patchen. Interessanter Proof-Of-Concept-Wurm! Detailliertere Infos inklusive der Möglichkeit die Fehler zu beheben finden sich natürlich in mybenis Blog!

jetzt kommentieren? 02.August 2007



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