Zweifel an Korrektheit der Vorwahl in New Hampshire steigen
Nachdem vergangenen Dienstag in New Hampshire, überraschend für alle Demoskopen, Hillary Clinton mit ca. 3% Vorsprung vor Barack Obama die Vorwahl der demokratischen Bewerber für das Präsidentschaftsamt gewann, werden inzwischen Zweifel am Wahlergebnis laut.
Dabei ist besonders die Diskrepanz des Stimmverhältnisses zwischen von Hand und per Computer gewählten Stimmen auffällig. Bei den von Menschen ausgezählten Wahlzetteln führt Barack Obama mit 4% Vorsprung vor Hillary Clinton, bei den digitalen Wahlzetteln behauptet Hillary Clinton einen Vorsprung von 4% vor Konkurrent Obama. Interessanterweise ergibt sich bei allen anderen Bewerbern keine so deutliche Differenz zwischen den Ergebnissen (was allerdings auch an der verhältnismäßig kleinen Anzahl von Wählern liegen könnte). Dass zusätzlich eine Diskrepanz von 14% zwischen Prognosen und Endergebnis bestehen soll, scheint zumindest verwunderlich. Die genauen Ergebnisse der Wahl, inklusive des Vergleichs Computer- und Handauszählung, lassen sich auf folgender Webseite betrachten: http://ronrox.com/paulstats.php?party=DEMOCRATS
Seit Jahren besteht der Vorwurf, dass Diebold-Wahlcomputer unzuverlässig arbeiten und für eine Wahl dementsprechend eigentlich nicht eingesetzt werden sollten. Dennoch sollen diese Zahlen nicht verleiten, die Wahl von Hause aus als manipuliert abzustempeln. Stattdessen sollten die Verdachtsmomente untersucht und das bestehende Ergebnis verifiziert werden. Wie die Mainstream-Medien mit diesem Thema umgehen, oder ob sie es gänzlich umgehen, bleibt abzuwarten. Der bisher einzig deutschsprachige Artikel zum Thema wurde von nachrichten.ch veröffentlicht.
bisher 38 Kommentare 10.Januar 2008