Die Sparkassen-Staatssicherheit
24.Juli 2008
Heute morgen bekommt meine Mutter einen Anruf von der Sparkasse. Auf ihrem Girokonto wäre gestern ein relativ hoher Betrag eingegangen (eine Festgeldanlage ist ausgelaufen und der zugehörige Betrag wurde auf das Girokonto zurückgebucht), ob sie das Geld nicht bei der Sparkasse in speziellen Finanzprodukten anlegen wollte (im Übrigen völlig unlukrativ).
Überprüfen die Bankmitarbeiter routinemäßig das aktuelle Guthaben der Kunden? Rein gefühlsmäßig halte ich das für nicht rechtens… Es juckt mich fast in den Fingern, bei dem Verwendungszweck von Überweisungen zukünftig Begriffe wie “Terroranschlag” oder “Bombe” einzutragen. Ich kann mich wirklich unglaublich über diesen Vorfall echauffieren! Wie kommt man auf so etwas? Das grenzt für mich wirklich an unerlaubte Ausspitzelung.
Apropos Datenschutz bei der Sparkasse. Vor einigem Jahren sind meine Eltern einmal umgezogen, mein Vater sollte die Kaution der Mietwohnung bar zahlen. Er geht also zur Sparkasse an den Schalter und will sich das Geld auszahlen lassen. Die zuständige Bankmitarbeiterin verschwindet in einen Nebenraum, um das Geld zu holen. Als sie zurückkommt, ruft sie ein wenig verwirrt durch die Filiale (in der weitere Kunden anstanden und an Schaltern bedient wurden) “Wer war denn hier nochmal der Mann mit dem riesigen Geldbetrag?”.
Wenn’s um Geld geht – Sparkasse? Na vielen Dank auch.
bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben
1. Flug | 12.Februar 2009 at 16:46
Ja da seiht man es mal wieder. Alles reine Geldhaie. Keinen interessiert das persönliche Wohlergehen, aber ich gehe mal stark davon aus, dass es nicht nur bei der Sparkasse vorkommt. Wobei ich solche Szenen, wie du die hier beschreibst, wirklich noch nirgends sonst erlebt habe. Ich wollte demnächste eigentlich ein Konto bei der Sparkasse eröffnen, das überleg ich mir aber jetzt nochmal!
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