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Ubuntu 6.06 LTS ist erschienen

Gestern ist die Version 6.06 (Codename “Dapper Drake”) von Ubuntu (mit Gnome), Kubuntu (mit KDE), Edubuntu (mit Lernprogrammen) und Xubuntu (mit Xfce) erschienen.

Radikale technische Neuerungen sind zwar nicht dabei, trotzdem scheint sich ein Update zu lohnen. Die Live-CD kann jetzt auch als Installations-CD benutzt werden (mit grafischen Installer!), es sind also keine 2 CDs mehr notwendig. Natürlich wurden auch der Kernel und viele Softwarepakete upgedated. Neu ist auch der Long-Term-Support (LTS), der mindestens 3 Jahre Support für Ubuntu 6.06 auf dem Desktop zusichert.
Bei mir wirkt die Version 6.06 etwas schneller und komfortabler als die Version 5.10, bei der Installation gab es keine Probleme. …und da bei mir YAST & YOU in openSUSE 10.1 nicht funktioniert haben, bleibe ich nun erstmal bei Ubuntu.

Die Version 6.06 ist auf ubuntu.com zum Download erhältlich.

Alex

P.S.: Pressemeldungen zur neuen Ubuntu Version finden sich unter anderem bei heise.de und golem.de!

bisher 7 Kommentare 02.Juni 2006

JPEGs optimieren (und ohne Qualitätsverlust verkleinern)

Eigentlich dachte ich immer, dass ich mich etwas mit JPEG auskenne, und dass sich eine komprimierte JPEG-Datei nicht ohne Qualitätsverlust weiter verkleinern lässt.

Anscheinend kenne ich mich nicht mit JPEG aus, denn ein kleines Programm namens jpegoptim belehrte mich eines Besseren:
Das Programm erlaubt es einem, JPEG-Dateien zu scannen und zu optimieren. Ohne Qualitätsverlust, ohne großen Aufwand. Bei mir verkleinerten sich die Dateien im Durchschnitt zwischen 5% und 10%, teilweise aber auch um rund 40%. Das klingt vielleicht nicht nach viel, doch gerade in einer Online-Fotogalerie auf einem Webserver ist Speicherplatz immer eng. Außerdem wird so beim Abruf der Fotos weniger Traffic verbraucht. Und auch auf einer Festplatte kann man immer Platz gebrauchen. Also, wieso nicht?

Mich hat es einfach überrascht, dass man aus einem alten Format, von dem man denkt, dass alles herausgequetscht sei, und nichts neues mehr kommt, so viel Potenzial ungenutzt bleibt! 10% weniger Speicherplatz bei gleichbleibender Qualität ist nämlich doch jede Menge!

Ähnliche Programme gibt es auch für PNG-Dateien: PNGCRUSH bzw. OptiPNG. Bei meinem Versuch mit OptiPNG konnte ich im Durchschnitt 10-20% des Speicherplatzes einsparen, sensationell!

Einziger Wehrmutstropfen bleibt bei den Programmen jedoch, dass sie sich nur per Kommandozeile einsetzen lassen, doch dies ist durchaus zu verkraften, wenn man sich das Resultat anschaut!

Jpegoptim: Linux-Version auf http://www.cc.jyu.fi/~tjko/projects.html; Windows-Portierung (mit einigen Nachteilen, z.B. fehlende Wildcards) momentan offline; daher hier direkt der Download der Windows-Version!
OptiPNG: Linux- und Windows-Version auf http://optipng.sourceforge.net/!

Viel Spaß!
Alex

bisher 1 Kommentar 28.Mai 2006

openSUSE 10.1 als DVD + Cover

Am 11.5. ist openSUSE 10.1 als 5 CD Version + AddOn-CD mit Non-OSS Inhalten erschienen. 6 CDs sind jedoch ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass der gleiche Inhalt auf eine einzige handelsübliche DVD-R passen würde.

Da ich mir die 6 CD-Images schon heruntergeladen hatte, habe ich mir aus den ISOs mit makeSUSEdvd und mithilfe der Anleitung in der openSUSE-Wiki einfach selber ein DVD-Image erstellt. Wenn man gemäß der Anleitung vorgeht, ist es gar nicht so schwer. Doch vielleicht schreckt dies doch einige Laien ab.
Deshalb wurde gestern von Novell auch offiziell ein DVD-Image von openSUSE 10.1 veröffentlicht. Es gibt sowohl eine i386 als auch eine x86-64 Version, beide sind unter anderem auf folgendem Server zu finden:
http://ftp-1.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/SL-10.1/non-oss-dvd-iso/

Viel Spaß beim Downloaden und Arbeiten mit openSUSE 10.1!

Alex

Edit 21.5.06: Da ich im Internet kein Cover für die openSUSE 10.1 DVD gefunden habe, habe ich mir selber ein Cover erstellt, viel Spaß beim Ausdrucken:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

bisher 6 Kommentare 19.Mai 2006

openSUSE 10.1 erschienen

Am heutigen Donnerstag, den 11.5.2006, wurde openSUSE 10.1 mit mehreren Wochen Verspätung veröffentlicht. Für mich ist dies der Punkt, wieder mal eine Linux-Distribution zu installieren, nachdem ich zuletzt noch mit SUSE 9.2, Ubuntu 5.08 und für meinem Downloadserver mit DSL 2.3-Basis rumexperimentiert habe. Wahrscheinlich steige ich nun endgültig auf Linux um, und werde mein XP nur noch für ein paar Spielchen zwischendurch und zum Brennen benutzen (wieso für’s Brennen? Weil es für meinen DW1640 von BenQ eine interessante Spezialsoftware für Windows gibt, mit der man die Qualität des Brennens verbessern kann).

Ganz egal, hier der Downloadlink (auch wenn openSUSE 10.1 offiziell erst im Verlauf des heutigen Tages erscheint): http://ftp-1.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/SL-10.1/iso/

Viel Spaß!

Alex

P.S.: Wow, ich war schneller als Golem und Heise ;-) !

bisher 1 Kommentar 11.Mai 2006

Downloadserver auf Linux-Basis

Seit Jahren verbrauchen die PCs immer mehr Strom. Dabei wäre beim Heimanwender in den meisten Fällen, von Video-Encoding und Spielen abgesehen, nur ein Bruchteil der Leistung nötig. Wer nur Word und Emule benutzt, ist selbst mit einem aktuellen Low End Prozessor völlig überdimensioniert ausgestattet.

Mein PC (AthlonXP 2500+, 1024MB RAM, ATi X1600Pro, 2x HDD) braucht im Idle-Modus zwischen 100 und 120W. Dazu muss der PC gerade gar nichts “zu tun haben”, es reicht, dass er an ist. Wenn ich den PC jetzt 10 Stunden laufen lasse, um z.B. eine Linux Distribution per Emule oder Bittorrent herunterzuladen, dann habe ich, bei 100W, 1kWh. Auf Dauer geht das ganz schön in’s Geld und ist zusätzlich umweltschädigend.

Wieso also nicht einen alten PC einsetzen? Leistung für Emule hätte der noch genug, und der Verbrauch wäre geringer! Deshalb hab ich mich jetzt in der Ferienwoche mal an die Umsetzung eines kleinen “Server-Projektes” gemacht. Ich wollte mir auf Linux-Basis einen Rechenknecht für Downloadaufgaben basteln.

Was brauchen wir:

  • alten PC (am besten PI/PII oder AMD/Cyrix Gegenstück, möglichst mind. 128MB RAM, Festplatte)
  • sparsame Linux Distribution (in meinem Fall DamnSmallLinux)
  • Emule/Bittorrent-Ersatz für Linux (in meinem Fall MLDonkey)
  • ein kleines bisschen Linux-Vorkenntnis (meine Noob-Kenntnisse haben gereicht^^)

Da in der Nachbarstraße vor Kurzem ein PII mit 233 mHz, 256MB RAM und 2GB Festplatte weggeworfen wurde, habe ich diesen als Basis für mein kleines System benutzt. CD-Laufwerk eingesetzt, DamnSmallLinux installiert, CD-Laufwerk ausgebaut. Nun habe ich alle weiteren, nicht benötigten, Komponenten wie z.B. Diskettenlaufwerk ausgebaut, bzw. abgeklemmt (aus Stromspargründen). Dann habe ich eine vorkompilierte Version von MLDonkey installiert. Außerdem habe ich, um Daten auf den Server abzulegen und herunterladen zu können, einen FTP-Server installiert. Bei DamnSmallLinux ist BetaFTPD dabei, also setze ich dieses Programm als Daemon ein. Zusätzlich installiere ich, was aber nicht benötigt wird, einen Apache mit PHP auf dem Server (das gibt es für DamnSmallLinux auch schon vorkompiliert und vorbereitet). Der Apache ist zwar nicht zwangsläufig nötig, doch für zusätzliche Webinterfaces ist PHP notwendig. Wer aber das Standardwebinterface benutzen will, braucht den Apache eigentlich nicht. Ich setzte den Apache jetzt ein, um meinen PC per Webinterface herunterzufahren. Wie das geht, steht hier. Außerdem kann man immer mal einen Webserver brauchen^^.

Ich lasse MLDonkey, den FTP-Server und den Apache per .xinitrc automatisch bei jedem PC-Start mitstarten, so dass ich den PC nur anschalten muss und dann gleich wieder gehen kann ;). Der MLDonkey wird mit vielen ini-Files konfiguriert, was sich im ersten Moment etwas schwierig gestaltet. Allerdings gewöhnt man sich daran, da das Webinterface einem viele Aufgaben abnehmen kann. In das Webinterface kommt man per “IP”:4080 (IP ist die IP des PCs im Netzwerk; 4080 ist also der Port). Allerdings muss man alle IPs die auf das Webinterface zugreifen dürfen sollen erst von Hand “freischalten”, standardmäßig ist nur der localhost freigegeben. Ich habe mich auch zuerst gewundert, warum ich im LAN nicht ins Webinterface kam… Alles andere erklärt sich von selbst. Der PC braucht jetzt ca. 40W im Betrieb. Und das mit einem Prozessor der ersten Pentium 2 Generation. Die 2.Generation bräuchte sogar nur halb so viel Energie, so dass dergesamte PC schätzungsweise bei 25-30W landen würde. Leider wird diese Generation nicht von meinem Motherboard unterstützt. Trotzdem spare ich so schon viel Energie ein, die unserer Natur und dem Geldbeutel zu Gute kommt! Ein gutes Gefühl ;).
Alex

bisher 4 Kommentare 22.April 2006

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