MSI PR200 – Additional BIOS adjustments through secret shortcut

It is possible to enable additional options in the BIOS of the PR200 notebook produced by MSI (also known as MS-1221 and released by many other OEMs).  I have found this hack in the 3.50 BIOS (available here), so I don’t know if this trick works in other versions (but I tend to believe so).

All you have to do is to press Alt + Insert at once while being in BIOS. Three additional adjustements wil appear in the “Advanced” section:

1. Trusted Computing -> TCG/TPM SUPPORT -> NO/YES (Enable/Disable TPM TCG (TPM 1.1/1.2 supp in BIOS)

2. ENE EC BACK DOOR IO DECODE -> Disabled/Enabled

3. Resume By RTC -> Disabled/Enabled (Enable/Disable RTC Power on timer.)

The first setting is used to enable / disable TPM, which was officially removed with an older BIOS update. The third adjustement makes it possible to boot the notebook automatically at a specified time. I don’t know anything about the second setting, but I’m happy about every comment. Let’s hope that this hack won’t get removed with the next BIOS release. Use this trick on your own risk. Have fun!

P.S.: As far as I know the only differences between 1.48 (Vista) and 3.48 (XP) BIOS versions is the default value of AHCI (enabled in the case of Vista) and the possibility to separately enable/disable bluetooth and WLAN with the WiFi/BT-button in 3.48, while in 1.48 WLAN and bluetooth can only be enabled/disabled altogether. This trick also works in version 3.49, 3.50!

(This article was a rough translation of the German one, I didn’t try to translate it word by word, so if you would like to read the German article, feel free to do so.)

bisher 2 Kommentare 02. Februar 2009

MSI PR200 – Zusätzliche BIOS-Einstellungen per geheimer Tastenkombination

Ich habe gerade eine interessante Entdeckung gemacht. Wenn ich bei meinem MSI PR200 (welches auch von vielem OEM-Herstellern vertrieben wird, beispielsweise als Belinea o.book4, generell unter dem Namen MS-1221) im BIOS (Version 3.50) gleichzeitig die Tastenkombination Alt + Einfg drücke,  erscheinen unter “Advanced” weitere Einstellungsmöglichkeiten. Dieser Tastendruck ergänzt das Menü um

1. Trusted Computing -> TCG/TPM SUPPORT -> NO/YES (Enable/Disable TPM TCG (TPM 1.1/1.2 supp in BIOS)

2. ENE EC BACK DOOR IO DECODE -> Disabled/Enabled

3. Resume By RTC -> Disabled/Enabled (Enable/Disable RTC Power on timer.)

Mit der ersten Einstellung wird der TPM-Support, seit einem früheren BIOS-Update abgeschaltet, wieder ermöglicht. Durch die 3.Einstellung lässt sich das Notebook zu einem gewünschten Zeitpunkt automatisch booten. Über die 2.Einstellung habe ich leider keine Information, auch das Internet schweigt sich darüber aus. Vielleicht findet ja jemand heraus, was es damit auf sich hat? Bleibt zu hoffen, dass MSI diesen BIOS-Hack nicht mit dem nächsten BIOS-Update entfernt. Benutzung auf eigene Gefahr! Über Kommentare würde ich mich natürlich freuen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

P.S.: Die einzigen mir bekannte Unterschied zwischen der Vista BIOS-Version 1.48 und der XP BIOS-Version 3.48 liegt im AHCI-Modus, der bei der BIOS-Version 3.48 von Hause aus deaktiviert ist (aber aktiviert werden kann) und der Möglichkeit, beim BIOS 3.48 Bluetooth und WLAN unabhängig voneinander per Button zu aktivieren und deaktivieren, während das BIOS 1.48 nur eine kombinierte Aktivierung/Deaktivierung ermöglicht. Der Trick funktioniert auch in BIOS-Version 3.49, 3.50!

(This article is also available in English. You can find it here.)

bisher 1 Kommentar 02. Februar 2009

Kommentarfunktion repariert

Wie mir Max heute mitgeteilt hat, ist meine Kommentarfunktion defekt gewesen. Da ich den Fehler nicht beheben konnte, habe ich das Plugin ausgetauscht. Ab sofort werkelt hier ein ReCaptcha-Plugin, welches neben dem Vermeiden von Spam, gleichzeitig noch zur Digitalisierung von Büchern beiträgt. Clever.

Aufgrund dieses Ausfalls der Kommentarfunktion war mein Weihnachtsgewinnspiel natürlich nicht benutzbar. Ich habe den Beitrag nun gelöscht, es sah doch sehr armselig aus, so ganz ohne Kommentar…

Ich werde zukünftig wieder versuchen, zumindest in unregelmäßigen Abständen, kleinere Texte, zynische Trakttätchen oder Fotos zu veröffentlichen. Einem regelmäßigen Zyklus werde ich mich dabei jedoch nicht unterwerfen, schließlich geht es nicht um eine zwanghafte Veröffentlichung, sondern um den Spaß an der Sache. Bis dahin!

jetzt kommentieren? 31. Januar 2009

Spaßpartei macht ernst

8,0% in Bayern und damit Wiedereinzug in den Landtag Bayerns. 16,2% in Hessen. Prognosen sehen die selbsternannte Volkspartei FDP nun auch bundesweit bei 16%.

Wie kam es dazu? Es kann nur eine Erklärung geben. Als Partei der postmaterialistischen Klientel hat die FDP schon früh vor den Exzessen des freien Marktes gewarnt; war sie die einzige Partei, die Privatisierungen deutlich kritischer gesehen hat und strengere Finanzmarktregeln forderte. Die einzige Interessensvertretung des kleinen Mannes, die immer darauf gepocht hat, den Markt nicht sich selbst zu überlassen und Partikularinteressen nicht dem Gemeinwohl voranzustellen. Und so wird auch klar, warum die Wähler nun, wo die Doktrin des freien Marktes endgültig überholt ist, die Kompetenz zur Behebung der Finanz- und Wirtschaftskrise primär bei CDU & FDP sehen.

bisher 1 Kommentar 31. Januar 2009

Die Sparkassen-Staatssicherheit

Heute morgen bekommt meine Mutter einen Anruf von der Sparkasse. Auf ihrem Girokonto wäre gestern ein relativ hoher Betrag eingegangen (eine Festgeldanlage ist ausgelaufen und der zugehörige Betrag wurde auf das Girokonto zurückgebucht), ob sie das Geld nicht bei der Sparkasse in speziellen Finanzprodukten anlegen wollte (im Übrigen völlig unlukrativ).

Überprüfen die Bankmitarbeiter routinemäßig das aktuelle Guthaben der Kunden? Rein gefühlsmäßig halte ich das für nicht rechtens… Es juckt mich fast in den Fingern, bei dem Verwendungszweck von Überweisungen zukünftig Begriffe wie “Terroranschlag” oder “Bombe” einzutragen. Ich kann mich wirklich unglaublich über diesen Vorfall echauffieren! Wie kommt man auf so etwas? Das grenzt für mich wirklich an unerlaubte Ausspitzelung.

Apropos Datenschutz bei der Sparkasse. Vor einigem Jahren sind meine Eltern einmal umgezogen, mein Vater sollte die Kaution der Mietwohnung bar zahlen. Er geht also zur Sparkasse an den Schalter und will sich das Geld auszahlen lassen. Die zuständige Bankmitarbeiterin verschwindet in einen Nebenraum, um das Geld zu holen. Als sie zurückkommt, ruft sie ein wenig verwirrt durch die Filiale (in der weitere Kunden anstanden und an Schaltern bedient wurden) “Wer war denn hier nochmal der Mann mit dem riesigen Geldbetrag?”.

Wenn’s um Geld geht – Sparkasse? Na vielen Dank auch.

bisher 1 Kommentar 24. Juli 2008

Der fadenscheinige Bewusstseinswandel der Neoliberalen

Jahrelang wurden von den “Markt”schreiern des Neoliberalismus Globalisierung, Privatisierung und Liberalisierung gepredigt. Und die Doktrin ging auf. Es schien, als hätte der Staat seine Funktion als Kontrolleur der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verloren. Nach dem Staat riefen nur die Altmodischen, die Unbelehrbaren, die dogmatischen Linken, aber die gab es ja schließlich immer.

Und so kam es, dass der Markt sich selbst entfesselte. Heute werden in den USA die Folgen des im wahrsten Sinne des Wortes entfesselten Marktes sichtbar: Die Finanzkrise zieht täglich weitere Unternehmen in den Strudel, ein Ende ist nicht in Sicht. Und die neoliberalen Marktschreier sind am Ende ihres Lateins.

Auf einmal werden Rufe nach einem großflächigen Eingriff durch Notenbanken und Regierungen laut. Es rufen dieselben Personen, die vor wenigen Jahren noch selbstbewusst und vorlaut das Ende des klassischen Sozialstaates prophezeit hatten. Nun sollen alle die Folgen der kurzsichtigen Ausrichtung großer Finanzunternehmen mittragen. Der Staat ist gefordert, und zwar auf breiter Linie. Wenn selbst Josef Ackermann einen Eingriff durch den Staat beschwört, muss es schlecht stehen um die Weltwirtschaft. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Ideologen des freien Marktes schreien nach staatlicher Regulierung.

Was soll der Staat also tun? Intervenieren? Oder doch die harten Folgen der Finanzkrise aussitzen? Die Folgen trägt die Bevölkerung, so oder so: Weitet sich die Krise tatsächlich zu einer Weltwirtschaftskrise aus, dann sind Arbeitnehmer auf breiter Front von Entlassungen betroffen. Aber selbst wenn die Folgen der Krise durch die Intervention von Zentralbanken verringert werden könnten, würde auch dies die Bevölkerung auslöffeln dürfen: Die Ausschüttung neuer Finanzmittel in den Geldmarkt würde zu einer weiteren Steigerung der Inflation führen, und dies eine Senkung des Reallohnniveaus verursachen. Aber eine komplette Eindämmung der Krise durch Finanzspritzen ist sowieso so gut wie ausgeschlossen: Stattdessen würden die Finanzspritzen nur eine kurzfristige Erholung auf den Finanzmärkten verursachen, die eigentliche Krise jedoch mit fast unverminderter Geschwindigkeit auf die Weltwirtschaft zurollen.

Stellt sich der Staat tatsächlich auf die Seite der Unternehmen, so beweist er einmal mehr, dass seine Unabhängigkeit schon lange untergraben ist. Stattdessen sollte er Härte zeigen und den Unternehmen klarmachen, dass sie die Verfechter des bestehenden Systems waren und sind. Es kann nicht sein, dass die Staaten und somit ihre Bevölkerung nur in schwierigen Zeiten zur Lösung privatwirtschaftlicher Probleme zu Rate gezogen werden. Solange die Weltwirtschaft boomt, verhalten sich die Unternehmen nach Gutdünken und kaum werden die Folgen ihres globalen Scheitern sichtbar, muss der Staat eingreifen? Es darf keine Unterstützung geben. Ganz oder gar nicht. Kapitalismus mit all seinen Folgen oder eben eine sozialstaatliche Lösung, bei welcher der Staat die Kontrolle über die Wirtschaft in der Hand behält. Greift der Staat jetzt ein, so erhält er ein System am Leben, welches gerade beweist, dass es alleine eben nicht lebensfähig ist, und welches den Staat als Verhandlungspartner in allen anderen Situationen ablehnen würde. Die aktuelle Situation ist eine Kapitulation des “Turbokapitalismus”: Ohne Staat geht es nicht, das gestehen sich momentan insgeheim auch die Unternehmensführer ein. Das darf dann aber nicht nur in einer solchen Notsituation gelten, sondern generell, auch in Zeiten der wirtschaftlichen Prosperität. Man muss die Neoliberalen also fragen: Wollt ihr einen Staat mit wirtschaftspolitischen Vollmachten oder nicht? Staatliche Regulierung oder einen gänzlich freien Markt? Man kann nicht beides gleichzeitig haben.

bisher 6 Kommentare 18. März 2008

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Jung, gutaussehend, talentiert, smart, sportlich, intelligent und lustig.

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